Thema Plissee

In Ihrem Auftrag übernehmen wir, von den Zuschnitt, Versand für Faltenfertigung und bis zu Fertigstellung Ihres Plissee Kleidung, für sie.

Fast alle Modelle, die in der Zeitschrift „burda-moden” veröffentlicht wurden, stammen aus Hause unserer Vertriebsartner.
Sonnenplissee und Schirmfalten: werden halbrund zugeschnitten.

Bei normalen Sonnen- bzw. Schirmfalten entspricht der obere kleine Ausschnitt dieses Halbkreises ihrer Taillenweite + Zugabe. Für Tellerröcke brauchen Sie zwei Halbkreise. Hier entspricht der obere kleine Ausschnitt jedes Halbkreises ihrer halben Taillenweite + Zugabe.

Die Haltbarkeit des Plissees hängt immer von der Stoffzusammensetzung ab!Deshalb kann keiner für die Permanenz und Verfärbung Garantie übernehmen.

In 100%iger Viskose, in stark viskosehaltigen Stoffen, in reiner Baumwolle und in Leinen hält Plissee nicht dauerhaft. Reine Seide und Wolle sind sehr hitzeempfindlich und können beim plissieren
eingehen und gegebenenfalls kraus werden. Auch über die Haltbarkeit in diesen beiden Stoffen sind die Aussagen recht widersprüchlich. Beides hängt wahrscheinlich auch von der einzelnen Qualität ab und davon, wie der Stoff vom Hersteller ausgeführt ist.
Polyesteranteile im Stoff erhöhen die Haltbarkeit der Falten! Sollten mann sich über die Haltbarkeit eines Stoffes einmal nicht im klaren sein, schicken wir den Streifen des fraglichen Stoffes an Hersteller zu.
 

Der Ursprung des Plissees

Plissee ist ein französisches Wort und bedeutet so viel wie Falten, in Falten gelegt. Die ersten Plissees befanden sich an den Herrschergewändern der Pharaonen. Die alten Ägypter befeuchteten den Stoff und legten ihn anschließend mit der Hand in Falten. Danach wurde der gefaltete Stoff zwischen zwei dunkle Steinplatten gelegt, diese wurden durch die Sonne heiß und erreichten so die nötige Temperatur, um die Falten zu fixieren. Aufgrund dessen war plissierte Kleidung ein Luxus, den sich nur Herrscher und Pharaonen leisten konnten.

Die Kleidung der Menschen war damals aus Naturstoffen, wie Hanf. Diese Naturstoffe ließen sich nur sehr schwer Plissieren und die Falten waren nach dem Kontakt mit Wasser verschwunden.

Auch im Mittelalter waren plissierte Stoffe ausschließlich den Reichen Menschen und Herrschern vorbehalten, da die Technik der Kleiderverzierung war jedoch nicht nur zeitintensiv, sie war auch sehr teuer.
Das 18. und 19. Jahrhundert brachte eine große und bedeutungsvolle Wende. In der Zeit der Industrialisierung wurden die ersten Plissier-Maschinen entwickelt und gebaut. Mit dieser neuen Technik war es möglich, auch andere Stoffe, wie Pappe, Papier und Gummi zu Plissieren. Jetzt konnte sich auch das normale Volk plissierte Kleidung leisten.

In der Modewelt sind plissierte Stoffe nicht mehr weg zu denken, so handelt es sich beispielsweise beim Schottenrock um einen plissierten Stoff.


 

 




                                    Danke für Ihr Interese an unseren Informationen. Sie befinden sich auf der Seite: www.modenachmass-scholl.de


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