••• Voller Stolz blicken wir auf 10 erfolgreiche Jahre und freuen uns auf alle weiteren. Danke! •••

Dresscode für Männer

Was bitte ist "casual"?   von Katharina Höller
Gut angezogen oder total daneben gegriffen? Vor allem beim Thema "casual" sind Männer hoffnungslos überfordert. Wir schaffen Abhilfe - mit einem Styleguide zu den wichtigsten Fragen.
Für Männer ist die Frage nach dem angemessenen Outfit eigentlich nicht so schwer zu beantworten: Ein Anzug ist ein Anzug. Einfache Ansagen wie "black tie" verraten meist schon, was darunter zu verstehen ist: Dieser Dresscode verlangt nach dem schwarzen Anzug, der schwarze Krawatte und dem weißen Hemd - ganz klar. Doch ganz so einfach ist es nicht immer. Die Anforderungen an die Arbeitsgarderobe halten knifflige Abstufungen bereit, bei deren Missachtung der Herr leicht ins Fettnäpfchen treten kann:
"Business Wear" ist etwas anderes als "Business Casual" ist etwas anderes als "Smart Casual". 
Business Casual:
Wer gerne zu Afterwork-Veranstaltungen geht oder schon öfter mal vom Chef zum Abendessen gebeten wurde, weiß Bescheid: In förmlichen Kreisen gilt bei einer derartigen Einladung häufig die Anweisung "Business Casual". Nicht erschrecken, denn damit kommt Ihnen der Gastgeber durchaus entgegen: Business Casual bedeutet einfach nur, dass es gestattet ist, die Bürokluft anzulassen. Also kein doppelter Weg nach Hause zum umziehen.
 
Smart Casual:
Dieser Begriff lässt Männern einen etwas breiteren Handlungsspielraum: Der dunkle Anzug ist hier nicht zwingend notwendig, eine schicke Kombination tut's auch. Der Verzicht auf Krawatte bietet eine weitere Erleichterung und sorgt für Luft zum Atmen. Konkret heißt das: Stoffhosen mit Bügelfalte sind erlaubt, sie dürfen sogar dezent farbig oder in sich gemustert sein, zum Beispiel aus Tweed, Cord oder mit Nadelstreifen. Dazu sieht ein einfarbiges oder im Stoff passendes Jackett gut aus. Bei manchen Unternehmen darf der Mitarbeiter sogar im Polohemd oder in Jeans aufzukreuzen. Dabei muss er aber grundsätzlich immer beachten: Eine Büro-Jeans ist dunkel, unauffällig in der Waschung und hat auf gar keinen Fall ausgefranste Stellen.
Welches Schuhwerk darf's denn nun sein?
Was jeder Mann im Schrank haben sollte, sind feine, schmal geschnittene Lederschuhe in schwarz und braun, wobei dunkelbraun dabei aus verschiedenen Gründen zu bevorzugen ist: Dunkelbraun passt zu allen Braun -und Beigetönen und im Notfall auch zu Grau und Dunkelblau. Rot- oder Hellbraun hingegen beißt sich mit Letzteren gewaltig.

Heutzutage ist auch die Auswahl an lässigem, sportlichem, dennoch aber schickem Schuhwerk groß genug. Angefangen bei den schon erwähnten Chucks in der "Deluxe-Leder-Variation", haben auch alle anderen Sportschuhmarken mittlerweile Sneakers, die so gar nicht danach aussehen: Zum Beispiel die schwarzen, knöchelhohen "canvas street mids" von Puma by Alexander McQueen. Die sehen zu einer Stoffhose mit Bügelfalte definitiv angezogen aus. Wichtig beim Wagnis Sneaker ist aber die Grundregel: Immer dunkle Farben und zurückhaltendes Design wählen!

Was bedeutet einfach nur "Casual"?
Der Begriff heißt übersetzt locker, zwanglos, leger. Private Freizeitkleidung fällt daher natürlich in diese Kategorie, ist aber für manche Anlässe trotzdem zu lässig. Der volle Interpretationsspielraum des Wortes "casual" sollte bei einer Einladung zur Grillparty beim Chef deshalb nicht genutzt werden - auch nicht beim 70. Geburtstag der Schwiegermutter.

Dresscode im Job

Dresscode-Sommer

Frage der Rocklänge

Stilvoll - (k)leiden
  zurück

 

 



                                    Danke für Ihr Interesse an unseren Informationen. Sie befinden sich auf der Seite: www.modenachmass-scholl.de